DIE GESCHICHTE DES JEET KUNE DO

 

Bruce Lee - der Vater des Jeet Kune Do

Bruce Lee (Chin. Lee Jun Fan ) wurde am 27. November 1940 in San Francisco geboren. Bekannt wurde er durch seine Filme und seine besonderen Fähigkeiten als Kampfkünstler. Bruce Lee gilt als Vorreiter und Vordenker der modernen Kampfkünste. 

"JEET KUNE DO" kommt aus dem Kantonesischen, der Muttersprache von Bruce Lee und wurde von ihm als „The way of the intercepting fist” übersetzt. 

Bruce Lee begann mit dem Wing Chun (1953 in Hong Kong unter Yip Man). Aus dem Wing Chun nahm er das wesentlichste und kombinierte die Theorie und Prinzipien mit dem westlichen Boxen und Fechten. Weiters fügte er noch Kicks und andere Techniken aus anderen Stilen hinzu, die er dahingehend  modifizierte um sie einer bestimmten Struktur anpassen zu können.

Parallelen finden sich noch heute wie die Theorie der Zentrallinie, das Chi Sao (mit einigen Modifikationen) sowie Grundtechniken aus dem Wing Chun. Ein wesentlicher Unterschied besteht aber in der Grundstellung, keine Formen, der Beinarbeit, der Kicktechniken, der Schlagtechniken und der Philosophie basierend auf der Theorie des ständigen Wandels. 

Training mit Sifu Tim Tackett

 

Jeet Kune Do

Jeet Kune Do kommt aus dem Kantonesischen (Chin.), der Muttersprache von Bruce Lee und wurde von ihm als „The way of the intercepting fist” oder “Weg der eingreifenden Faust” übersetzt. 

 

Jun Fan Gung Fu - Der Stil 

Im Jun Fan Gung Fu, dem Kampfstil von Bruce Lee, verband Lee seinen eigenen Kampfstil mit den unterschiedlichsten Stile und Konzepte zu einem System. Die Kombination aus diesen Kampfkünsten mit den Modifikationen und Anpassungen an sein System ergibt das Jun Fan Gung Fu. Jeet Kune Do ist das Konzept das hinter dieser Kampfkunst steckt. 

Die enthaltenen Stile des Jun Fan Gung Fu

  • Boxen 

  • Fechten

  • Wing Chun

  • Tai Chi Chuan (Wu Familien Stil) 

  • Thai Boxen

  • Jiu Jitsu 

  • Ringen

  • Chin Na 

  • Nördliches Tang Lang

  • Südliches Tang Lang 

  • Choy Li Fut

  • Baqua Zhang

  • Hsing-I

  • Bak-Ho Pai

  • Bak-Fu Pai 

  • Bak-Mei Pai

  • Nord Shaolin

  • Süd Shaolin

  • Bok Pai

  • Law Horn Kuen 

  • Sikaran

  • EskrimaNg 

  • Ga Kuen

  • Ny Ying Ga

 

Charakteristik

Das Ziel von Jun Fan Jeet Kune Do ist die Entwicklung der Nahkampffähigkeiten jedes einzelnen. Er verbindet alle Distanzen des Kampfes, ähnlich dem MMA oder Vale Tudo, aber immer in Ausrichtung zur Selbstverteidigung. Im Jeet Kune Do gibt es keine einengenden Regeln und es ist immer auf Effizienz ausgerichtet. Es besticht durch seine durchdachten Konzepte und Prinzipien. 

Ein der wichtigsten Ideen und Konzepte hinter dem Jeet Kune Do „The way of the intercepting fist” ist das verhindern oder abfangen eines gegnerischen Angriffs.

Im Gegensatz zu den klassischen Formen des Kung Fu, gibt es im JKD keine Formen bzw. Kata.

 

Jeet Kune Do in der Gegenwart

Heute gibt es unterschiedlichste Richtungen des Jeet Kune Do bzw. wie es unterrichtet und Aufgebaut ist. Das hängt einerseits damit zusammen, dass nach dem Tod Bruce Lee´s verschiedenen Auffassungen und Ideen vom Jeet Kune Do entstanden, zum anderen seine freie Form zur Weiterentwicklung des JKD angeregt haben und die Originalschüler Lee´s ihre eigenen Wege gingen und Organisationen aufbauten. 

Dies bedeutet aber keineswegs, dass das eine System besser als das andere ist, sondern einfach unterschiedliche Auffassungen bestehen. Was aber wichtig ist, Jeet Kune Do ist kein mix aus verschiedensten Techniken sondern eine Gesamtkonzept, welches auf fundamentalen Prinzipien und Ideen aufbaut. 

Was aber wichtig für jeden einzelnen sein muss:

  • in erster Linie - der Spaß am Training
  • die Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten und damit seine Effizienz im Kampf
  • das Training muss unter der fachlichen Leitung eines qualifizierten Lehrers stattfinden
  • das Training muss in einer guten, freundlichen Atmosphäre stattfinden
  • das Training muss zu einem gewissen Teil aus echtem Kampf bestehen, um die Techniken auf Ihre Tauglichkeit zu prüfen
  • das Training muss die Möglichkeit bieten sich körperlich weiter zu entwickeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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